Nachdem sie den ausgedienten Holzklotzboden entfernt haben, bringen die Umbauprofis nun den Beton ein. In den Industriehallen in Dottikon werden Maschinenteile gelagert. Bilder: Patrick Käppeli

Dottikon: Monobeton statt uralter Stolperholzboden

Nach bald 100 Jahren präsentiert sich der ursprünglich verlegte Holzklotzboden lückenhaft, instabil und uneben. «Dadurch sind gefährliche Stolperfallen entstanden. In den beiden Hallen werden Maschinenteile gelagert - das heruntertropfende Öl hat die 8 cm dicken Holzklötze durchtränkt, was ausserdem gesundheitsschädigend ist», erklärt Patrick Käppeli, Bereichsleiter Umbau. Deshalb wird der Belag nun durch eine 8 cm dicke Monobetonplatte ersetzt, welche anschliessend mit einer Farbbeschichtung versehen wird.

Arbeiten in zwei Etappen
In den vier Räumen inklusive schmaler Türdurchgänge und verwinkelter Flure werden insgesamt 320 m2 betoniert. Damit der Produktionsbetrieb weiterlaufen kann, arbeitet das Umbauteam in zwei Etappen. «Am 10. August haben wir mit den Arbeiten gestartet. Die Holzklötze wurden mit Schneeschaufeln entfernt, am 13. August konnten wir betonieren. Dabei stellen die engen Platzverhältnisse eine Herausforderung dar», so Käppeli. Nach einer vierwöchigen Trocknungszeit wird der Maler die Böden bearbeiten; die Spezialfarbe muss weitere zwei Wochen aushärten, bis die Halle wieder benutzt werden kann.
«Die zweite Etappe ist für anfangs Oktober eingeplant», schliesst Patrick Käppeli.
 


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