So soll der Neubau des Dintiker Doppelkindergartens mit integriertem Werkhof dereinst daherkommen (Neubauten braun eingefärbt). Visualisierungen: Xaver Meyer AG

Dintikon: Neubau Doppelkindergarten, Erweiterung Werkhof

Die Bagger sind aufgefahren, seit ein paar Tagen laufen die Abbrucharbeiten in Dintikon mit dem Ziel, Platz zu schaffen für den Neubau eines Doppelkindergartens und die Erweiterung des Werkhofes. Der bestehende Kindergarten beherbergt eine Abteilung, im Erdgeschoss des Neubaus finden zwei Abteilungen sowie ein TW-Zimmer Platz. Dieser Teil wird in vorfabrizierter Holzbauweise erstellt. Der bestehende Werkhof wird im Untergeschoss in Ortbeton erweitert. Die Xaver Meyer AG ist bei diesem Projekt mit der Architektur und der Planung (ohne Baumanagement) beauftragt. Die Bauleitung hat Fabian Pertl unter sich. «Nachdem die Baubewilligung am 12. März eingetroffen ist, sind nun bereits die Abbrucharbeiten im Gang», erklärt Projektleiter Stefan Keusch. Mitte Mai starten die Baumeisterarbeiten, im Mai 2025 ist das Projekt abgeschlossen.

Artikel aus der Aargauer Zeitung vom 15.6.23 / Michael Hunziker: 
Die Platzverhältnisse sind eng, die Zufahrt ist nicht optimal: Grössere Veränderungen stehen an auf dem Schulareal in Dintikon. Realisiert werden sollen zwei neue Kindergärten sowie ein Werkhof mit Entsorgungsplatz. Den Kredit von 4,89 Mio. Franken hat die Gemeindeversammlung im November 2024 bewilligt – klar und diskussionslos.

Damit das Projekt reibungslos umgesetzt werden kann, sind Lösungen gefragt während der Bauzeit. Vorgesehen ist, auf der Wiese beim Kindergarten-Spielplatz zwischen Schulweg und Werkhofstrasse einen eingeschossigen Container zu platzieren. In diesem Kindergarten-Provisorium sind zwei Schulzimmer, Garderoben und WC-Anlagen sowie zwei Materialräume eingerichtet.
Dieses Provisorium muss wegen der gestiegenen Kinderzahlen schon vor der eigentlichen Bauphase erstellt werden, in der es dann als Ersatzbaute dient. Denn bereits ab Schuljahr 2022/23 wird in Dintikon wieder dauerhaft ein dritter Kindergarten geführt – im «Providurium» aus dem Jahr 2009, das gemäss Gemeinderat jedoch den längerfristigen Anforderungen nicht genügt.

Keine nennenswerte zusätzliche Landfläche
Rückblick: Den Projektierungskredit von 55’000 Franken für ein Vorprojekt für neue Kindergartenräume und einen Werkhof mit Entsorgungsplatz haben die Stimmberechtigten vor anderthalb Jahren gutgeheissen. Vorgesehen ist, sowohl den über 50 Jahre alten Kindergarten I als auch die obere Werkhof-Einstellhalle im Bereich des Schulhausplatzes abzubrechen. 
Die untere Ebene inklusive Holzschnitzelheizung wird erhalten und erweitert. Untergebracht werden in dieser neben dem Werkhof mit Vorplatz auch Lagerräume, ein Büro, ein Aufenthaltsraum sowie der teilweise überdachte Entsorgungsplatz. Die Zufahrt über den Schulweg und den Pausenplatz gehören dann der Vergangenheit an – es kann gemäss Gemeinderat also eine Entflechtung erreicht werden zwischen Werkhof- und Schulbetrieb.
Der bestehende Kindergarten II erhält zusätzlichen Platz: einen Gruppenraum sowie einen integrierten Geräte- beziehungsweise Materialraum. Auf dem Untergeschoss des Werkhofgebäudes wiederum ist ein neuer, voll ausgestalteter Doppel-Kindergarten vorgesehen, samt integriertem multifunktionalem Raum sowie den nötigen Nebenräumen. Die neuen Bauten kämen an der gleichen Stelle zu stehen wie die bisherigen, hielt der Gemeinderat in der Broschüre zur letzten Wintergemeindeversammlung fest. Eine nennenswerte zusätzliche Landfläche werde keine beansprucht.

Installiert wird ebenfalls eine Photovoltaikanlage
Durch den Neubau der beiden Kindergärten und den Werkhof ergibt sich zusätzlich die Möglichkeit, auf dem Flachdach eine Photovoltaikanlage zu installieren. Dafür hat die Gemeindeversammlung im vergangenen November – ebenfalls mit grosser Mehrheit – einen Kredit genehmigt von 190’000 Franken. Die Fläche eignet sich laut Gemeinderat sehr gut. Der produzierte Strom wird für die beiden neuen Kindergärten, den Werkhof und das neue Schulhaus genutzt – sowie für die drei Ladestationen, die auf dem öffentlichen Parkplatz zwischen neuem Schulhaus und Werkhofstrasse erstellt werden. Gerechnet wird mit einer jährlichen Energieproduktion von rund 60’000 Kilowattstunden.


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